Man sollte es eigentlich nicht für möglich halten: Es gibt offenbar Leute bei uns, die nicht wissen, wie Hundekottüten gehandhabt werden. Für diejenigen hier eine kleine Bedienungsanleitung:

Wir nehmen uns eine Tüte aus einer der von der Gemeinde bereitgestellten Halterungen. Hat unser Liebling dann sein „Geschäft“ erledigt, greifen wir in die Tüte hinein und nehmen dann den Haufen auf. Indem wir die Tüte von oben über unsere Hand krempeln, ist der Haufen nun in der Tüte. Dann drehen wir das obere Ende ein paarmal um den Zeigefinger. Somit sind wir nun in der Lage, das Ganze mit einem einfachen Knoten zu verschließen, um es dann letztendlich in einem der bereitgestellten Mülleimer zu entsorgen. Wir denken, dass wir auf eine Zeichnung verzichten können.

Mit diesem Vorgang sind einige Leute wohl überfordert. Wie ist es sonst zu erklären, dass einige wohlgefüllte Tüten einfach in den Knick geworfen werden. Auch auf Privatgrundstücken wurden schon Exemplare gefunden. Ebenso, warum den Wartenden an der Bushaltestelle der liebliche Duft aus unverschlossenen Tüten um die Nase weht.

Übrigens..., die notorischen Nicht-Benutzer der Tüten bereiten unserem Gemeindearbeiter Heiko Schrock die besondere Freude, die stinkenden Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge von den Grünflächen absammeln, bzw. von den Messern der Mähgeräte abkratzen zu müssen.

Hier noch einmal die dringende Bitte an die Hundebesitzer, die sich angesprochen fühlen: Bitte nutzen sie Möglichkeiten. Einige wenige sorgen dafür, dass alle Klinkrader „Frauchen und Herrchen“ unter Generalverdacht kommen.