Am 8. April 2017 waren rund 35 Klinkraderinnen und Klinkrader zur Stelle, um die Straßen, Gräben und Flächen im Umfeld ihres Dorfes vom Unrat zu befreien. Bürgermeister Ernst-August Bruhns gab die einzelnen Routen vor und so machten sich die Gruppen auf, um auf insgesamt rund 15 Kilometern Straßenlänge Müll zu sammeln. Ausgerüstet mit Eimern, Greifzangen und Papierspießen wurden sie in einem großen Ausmaß fündig. Immer mehr Abfall landete auf den Anhängern, die einige Landwirte und Privatpersonen wieder zur Verfügung gestellt hatten. Auch der Gemeindetrecker war im Einsatz.
Nach rund zwei Stunden waren alle wieder zurück am Feuerwehrhaus. Ein 5 Kubikmeter großer Müllcontainer füllte sich schnell. 14 Autoreifen, zum Teil mit Felge und jede Menge weiterer Müll sind das im Grunde traurige Ergebnis der Aktion.
5 Kubikmeter Müll auf einer Straßenlänge von 15 Kilometern…, eigentlich unglaublich. Eine Hochrechnung auf die Gesamtstraßenlänge mag man sich gar nicht ausmalen. Vielleicht ist das ein Denkanstoß für uns, bevor wir beim nächsten mal wieder eine „to go“ Verpackung einfach aus dem Autofenster werfen oder unsere alten Autoreifen nicht ordnungsgemäß entsorgen.
Alle Beteiligten versammelten sich schließlich mit dem schönen Gefühl, ein gutes Werk getan zu haben im Feuerwehrhaus. Bei Bockwurst und Bier, von der Gemeinde bereitgestellt, wurde die Aktion dann beendet. Die durchbrechende Sonne steigerte dann die ohnehin schon gute Laune. Der Dank der Gemeinde Klinkrade ist allen Mitwirkenden gewiss.

Hierzu ein Artikel der Online-Zeitung "Herzogtum direkt".

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