Der Tagesbeginn des 2. Oktobers verhieß nichts Gutes: Am „Brückentag“ vor dem Tag der deutschen Einheit war der Himmel wolkenverhangen und es regnete nahezu unaufhörlich. Es lag die Vermutung nahe, dass bei einem solchen Wetter sich kaum jemand aufmachen würde, um am diesjährigen Laternenumzug unserer Freiwilligen Feuerwehr teilzunehmen. Denn die Gefahr war groß, dass die vielen selbstgebastelten Laternen-Kunstwerke ein Opfer höherer Mächte werden würden. Doch am späten Nachmittag hatten diese ein Einsehen. Denn sie schlossen die Schleusen und blickten nur noch wohlwollend auf die Klinkrader Kinder mit ihren Familien und Freunden. Rund 100 Menschen sammelten sich an der Freiweide und schlossen sich dem Wagen unseres Feuerwehr-Musikzuges an. Nach dem Marsch durchs Dorf auf der alljährlich selben Route endete der Umzug wie üblich vor dem Feuerwehrhaus, wo die Kapelle wieder ein paar Stücke zum Abschluss spielte, bedacht mit reichlichem Applaus.
Bevor es zu den Bratwürsten und Getränken ging, wurden durch Mirja Schütt noch die Gewinner des diesjährigen Luftballon-Wettbewerbs des Kinderfests im letzten Sommer bekannt gegeben. Es sind insgesamt vier Karten zurückgesandt worden. Die Organisatorinnen haben sich daher entschlossen, jedes betreffende Kind mit einem Preis zu belohnen. Hanna Linses Ballon flog mit ca. 340 km am weitesten, gefolgt von Theresa Lödings mit ca. 295 km, Mika Allzeits mit ca. 224 km und Julius Grimms mit ca. 112 km Entfernung. So wurden für kurze Zeit noch einmal Erinnerungen an das wohlgelungene Kinderfest wach. Anschließend ging es dann endlich an den Grill und zu den Getränken. Der Festausschuss der Feuerwehr hatte wieder alles sehr gut vorbereitet und war für den ersten Ansturm gut gerüstet. Für die Kinder gab‘s wieder Wurst und Limonade gratis, die Erwachsenen zahlten ihren Obolus.
Kinder wie Erwachsene brauchten wegen des Feiertags am nächsten Morgen nicht ganz so früh aufstehen. Deshalb dauerte der anschließende Klönschnack auch etwas länger. Dem Festausschuss, dem Musikzug und den Kameraden und Kameradinnen der Freiwilligen Feuerwehr, die mit der Verkehrssicherung zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben, gilt unser aller herzlichster Dank. Es hat allen große Freude bereitet und viel Spaß gemacht.
Auf ein (hoffentlich) „Neues“ im kommenden Jahr! 

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